Nordlicht

Projektleiter Andreas Hesse über die Tests, die dem „Nordlicht“ bevorstehen

Von in Nordlicht

Andreas Hesse begleitet die Ersatzbeschaffung für die in die Jahre gekommenen Straßenbahnen vom Typ GT8N bereits seit Jahren als Projektleiter. Im Interview erklärt er, welche Prüfungen das „Nordlicht“ jetzt bestehen muss, um voraussichtlich ab Sommer endlich Fahrgäste befördern zu dürfen.


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Das Interview im Wortlaut:

MOBILDIALOG-Blog: Andreas Hesse, es braucht jetzt noch einige Zeit bis zum Fahrgasteinsatz. Was passiert jetzt mit der Bahn?

Andreas Hesse: Also, wir rollen die Bahn jetzt gleich erstmal in die Prüfhalle, dann muss die Firma Siemens dann erstmal das Fahrzeug vernünftig einstellen und dann werden wir hier auf dem Hof die ersten Bremsentests durchführen. Wenn dann die Türen und die Fahrgastinformationsanlagen eingestellt sind, werden wir nach ungefähr zwei Wochen rausfahren, denn wir wollen ja auch mit 70 Stundenkilometern mal ordentlich bremsen und schauen, dass das alles passt.

Die Fahrzeuge fahren dann ja weitgehend sichtbar draußen herum, aber noch ohne Fahrgastbetrieb. Warum?

Andreas Hesse: Also, wir werden natürlich erstmal draußen rumfahren und die ganzen Bremsentest machen, aus 30, aus 50 und aus 70 Stundenkilometern Geschwindigkeit. Auch danach können wir noch lange nicht mit den Fahrgästen fahren, weil jede Straßenbahn einen so genannten Lichtraumbedarf hat. Und den müssen wir im Netz erst einmal testen, damit auch die festen Einbauten auf Strecke möglichst irgendwo mit irgendwas kollidieren.

Wir haben das natürlich per CAD und theoretisch alles betrachtet, aber es muss natürlich für den Nachweis immer noch der praktische Fahrbericht auf der Strecke erfolgen, bevor wir mit den Fahrgästen unterwegs sind. Bei uns gilt natürlich immer: safety first.

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