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BSAG und Ordnungsamt in Sachen »Mund-Nase-Bedeckung« unterwegs

Von in Menschen für Menschen

Das Infektionsgeschehen rund um COVID-19 bleibt in Bremen akut. Aus diesem Grund sind alle Fahrgäste in Bussen und Bahnen der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) seit Ende April verpflichtet, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen von der sogenannten »Maskenpflicht« sind Kinder unter sieben Jahren sowie Personen, die »aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Bedeckung tragen können«, so heißt es im Beschluss des Bremer Senats.

Wie diese Vorgaben von den Fahrgästen eingehalten werden, dazu stehen dazu die BSAG, das Ordnungsamt beim Senator für Inneres und die Verkehrssenatorin seit Einführung der Regeln im engen Austausch. Gemeinsam hat man die Entwicklung im öffentlichen Raum – und damit auch in den Bussen und Bahnen der BSAG – im Blick. Ein erstes Fazit: Die Bedeckungspflicht wird von den allermeisten Fahrgästen eingehalten. Allerdings zeigen aktuelle Hinweise der Fahrerinnen und Fahrern der BSAG, dass inzwischen eine zunehmende Zahl von Fahrgästen auf die Maske verzichtet.

Darauf reagieren das Ordnungsamt und die BSAG nun in Absprache mit der Verkehrssenatorin. Seit dem 18. Juni begleiten Mitarbeitende des Ordnungsamts die Fahrausweisprüferinnen und -prüfer bei ihrem Einsatz im Netz der Bremer Straßenbahn AG. Fahrgäste ohne die vorgeschriebene Mund-Nase-Bedeckung werden auf die Pflicht hingewiesen. Dabei orientiert sich das Einsatzgebiet auch an den Rückmeldungen der Fahrgäste auf aufgetretene Nachlässigkeiten bei der Umsetzung der Maskenpflicht.

Mitarbeitende des Ordnungsamts Bremen kontrollieren die Einhaltung der Maskenpflicht in Bussen und Bahnen der BSAG.

 

3 Kommentare

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    Hanna Martin 4 Monaten vor

    Hallo Herr Hollig,ich bin sehr froh, endlich eine Möglichkeit zu haben über Sie der BSAG zu schreiben. Ich bin MIA Card Fahrerin und bin täglich mit ihren Bussen oder Bahnen unterwegs. Es besteht eine Maskenpflicht, die von ca 95% der Fahrgäste selbstverständlich akzeptiert wird,aber wie sie selber sicher wissen, sind immer Menschen unterwegs, die diese Verordnung ignorieren. Ich fühle mich völlig allein gelassen!Es ist nicht nachvollziehbar, das die BSAG nicht von ihrem Hausrecht Gebrauch macht und Fahrgästen ohne Maske nicht transportiert. Das Argument der Deeskalation halte ich für einen Vorwand, eher ist es ein wegsehen. Sie verlieren keine Fahrgäste durch kontrollierte Regeln, sie verlieren uns, die wir den Ignoranten schutzlos ausgeliefert sind,einige ältere Kolleginnen ( ich arbeite ausgerechnet in dem Labor, wo die CoronaTests durchgeführt werden)haben resigniert ihre MIA Card abgegeben! Bitte überdenken sie ihre Haltung unserer aller Gesundheit zu liebe. H.Martin

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      Hjalmar Harms 4 Monaten vor

      Auch ich empfinde es genau so! Ich fahre täglich mit Bus und Bahn und habe erst einmal Kontrolleure in der Bahn angetroffen. Die Kontrollen erfolgen viel zu selten, sonst hätte man sicherlich festgestellt, dass der Anteil der Maskenträger die die Maske auch korrekt tragen (nämlich Mund UND Nase zu!) wesentlich geringer ist. Ich schätze den Anteil der Verstöße auf mindestens 25 %. Ganz schlimm finde ich auch, dass sich viele damit ausreden, sie hätten eine Sondergenehmigung, den Beweis aber schuldig bleiben. Es bleibt zu fragen, ob ein r Mensch das Recht hat Andere zu infizieren und eine Kettenreaktion auszulösen, weil er aus gesundheitlichen Gründen die Maske vielleicht nicht tragen kann? Sollte sich die Situation nicht bessern, werde auch ich meine Mia Karte kündigen. H. Harms

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      Jürgen Thiel 2 Monaten vor

      Guten Tag

      Ich wollte nur neben bei darauf auch mal hinweisen da es auch sehr viele Kranke Leute gibt die ein Ärztliches Attest haben die Keine Maske tragen können daher kann es auch sein das jeder zweite dritte eine Befreiung hat wie z.b. ich und auch Freunde von mir nicht jeder tragt ohne Grund keine Maske.

      Gruß Jürgen

      Ps und eine Schöne Kommende Woche

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